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Der SCHUFA-Score und welche Bedeutung er auf Ihren Kredit hat

Der SCHUFA-Score und welche Bedeutung er auf Ihren Kredit hat

Der Schufa-Score zählt zu den bekanntesten Punktewert-Systemen und hat großen Einfluss auf die finanziellen Entscheidungen von Banken und Bürgern. Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung oder kurz Schufa arbeitet mit Partnern aus Handel, Telekommunikation und Dienstleistung zusammen, um die Bonität der Kunden zu bewerten. Die Berechnung des Scores erfolgt dabei anhand verschiedener finanzieller Faktoren. Verbraucher sollten wissen, wie sich der Score berechnet und was sie bei einem negativen Schufa-Eintrag tun können.

Die Berechnung der Schufa-Werte

Der Schufa-Score wird anhand verschiedener Kriterien und Faktoren berechnet. Welche Faktoren die Auskunftei im Detail zurate zieh, ist nicht bekannt. Sicher ist nur, dass das Kreditsicherungsinstitut eng mit geschäftlichen Partnern zusammenarbeitet, um ein möglichst vollumfängliches Bild der finanziellen Situation einer Person zu erhalten. Die Schufa ist laut Bundesgerichtshof dazu berechtigt, die genauen Faktoren, die in die Entscheidungen miteinfließen, geheim zu halten.

Mit dem Schufa-Score soll eine Prognose über die aktuelle und künftige Liquidität einer Person erfolgen. Die Berechnung der Schufa-Werte erfolgt unter anderem anhand von negativem Zahlungsverhalten. Dazu gehören Zahlungsschwierigkeiten bei Verträgen, Mahnverfahren, Vollstreckungsbescheide oder auch Lohnpfändungen bis hin zur Insolvenz. Positive Daten wie pünktlich bezahlte Rechnungen fließen ebenfalls in die Berechnung mit ein. Daten, die bei der Berechnung des Scores keine Rolle spielen, sind Nationalität, Familienstand oder die Wohnsituation einer Person.

Der Basisscore

Der Basisscore ist der SCHUFA-Grundwert eines jeden Verbrauchers, welcher unabhängig von der Score-Berechnung nach Branche ermittelt wird. Die Berechnung erfolgt alle drei Monate neu, um Verbrauchern und Unternehmen Aufschluss über das Risiko eines Zahlungsausfalls der Person zu geben. Der Basisscore wird mit einem Wert zwischen 0 und 100 angegeben, wobei 0 für das höchste und 100 für das niedrigste Risiko eines Zahlungsausfalls steht:

  • Scorewert von 97,5 Prozent oder höher: Sehr geringes Ausfallrisiko
  • 95 – 97,5 Prozent: Geringes bis überschaubares Ausfallrisiko
  • 90 – 95 Prozent: Zufriedenstellendes bis leicht erhöhtes Risiko
  • 80 – 90 Prozent: Stark erhöhtes bis hohes Ausfallrisiko
  • 50 – 80 Prozent: Sehr hohes Risiko
  • 50 Prozent oder niedriger: Höchstes Ausfallrisiko

Neben dem Basisscore müssen die Wahrscheinlichkeitswerte berücksichtigt werden. Sie geben Aufschluss darüber, wie hoch das Risiko eines Zahlungsausfall beim jeweiligen Kunden ist. Je höher das Risiko, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Kreditinstitut ein Darlehen vergibt oder der DSL-Händler einen Vertrag ausstellt. Dementsprechend gilt es, auf ein geringes Risiko zu achten und die SCHUFA-Scorings regelmäßig zu überprüfen.

Verbraucher können ihren persönlichen Basisscore bei der SCHUFA anfordern. Die Auskunftei übersendet die entsprechenden Informationen anschließend online oder via Briefpost innerhalb weniger Tage an den Verbraucher.
Die Bonitätsauskunft enthält eine Übersicht der SCHUFA-Bewertung der letzten 12 Monate. Neben dem Basisscore finden Verbraucher zudem die SCHUFA-Scores für die einzelnen Branchen.

Der SCHUFA-Score je nach Branche

Verbraucher, die einen Kredit bei einer Bank aufnehmen möchten, müssen mit einer Bonitätsprüfung bei der SCHUFA rechnen. Das Finanzierungsinstitut ermittelt auf diese Weise das Risiko für einen Zahlungsausfall. Fällt das Risiko zu hoch aus, wird kein Kredit vergeben. Die Bank zieht neben dem Basisscore noch weitere Faktoren mit ein, zum Beispiel Einkommenshöhe und beruflicher Status.

Beim Online-Shopping auf Rechnung oder dem Ratenkauf wird ebenfalls der SCHUFA-Score abgefragt. Der Online-Shop prüft die Bonität anhand der genannten Score-Tabellen und bewertet auf diese Weise das Ausfallrisiko. Bei einem hohen Risiko wird die Rechnungszahlung abgelehnt und der Verbraucher muss mit Vorkasse und Co. Vorlieb nehmen.
Zuletzt wird der SCHUFA-Score auch von Telekommunikationsunternehmen zurate gezogen. Der jeweilige Händler prüft beim Kauf eines neuen Handys oder dem Abschluss eines Vertrags anhand der SCHUFA-Wertung, ob der Kunde zahlungsfähig ist.

Die wichtigsten Daten für die Berechnung der SCHUFA:

  • Persönliche Daten: Name, Vorname, Geburtsdatum, Geschlecht, Anschriften
  • Zahlungsverhalten: Positive wie negative Zahlungserfahrungen, zum Beispiel erfolgreich abgeschlossene Ratenzahlungen oder aktive Mahnbescheide
  • Inkasso- und Insolvenzinformationen: Nicht beglichene Rechnungen und andere Informationen, die ein Inkassounternehmen über den Verbraucher sammelt. Auch Informationen zu einer möglichen Insolvenz fließen in die Berechnung mit ein
  • Gerichtsdaten: Wenn Verbraucher die Vermögensauskunft nicht abgeben oder andere Gerichtsdaten vorliegen, fließen auch diese in die Berechnung mit ein

Darüber hinaus fließen laufende Kredite, Konten und sonstige vertragliche Verpflichtungen in die Berechnung des SCHUFA-Scores mit ein. Die Schufa-Score-Tabelle gibt Aufschluss über die Zahlungsfähigkeit anhand eines Scorings. Die Gründe dafür, dass ein Schufa-Score sinkt, können unterschiedlich sein. In der Regel ist ein schlechtes finanzielles Verhalten einer Person oder einzelne Vorkommnisse wie Mahnbescheide dafür verantwortlich.

Der Einfluss des Einkommens auf den SCHUFA-Score

Das Einkommen sowie die Informationen zum Arbeitgeber haben keinen wesentlichen Einfluss auf die Berechnung des SCHUFA-Scores. Auch Familienstand und Konfession werden von der SCHUFA nicht gespeichert oder in die Berechnung involviert.

Sollte eine Kreditaufnahme im Raum stehen, wird die Bank selbst jedoch die finanzielle Situation des Verbrauchers überprüfen. In diesem Fall zieht sie auch Ersparnisse und die gesamte Einkommenssituation zurate. Neben dem SCHUFA-Score müssen bei der Bewertung der persönlichen finanziellen Situation also auch die Werte, welche jede Bank ganz individuell ermittelt, berücksichtigt werden.

Ursachen für einen niedrigen SCHUFA-Score

Wenn der Basisscore niedrig ausfällt oder plötzlich sinkt, kann dies unterschiedliche Gründe haben. In der Regel ist eine Verschlechterung der Bonität des Kunden dafür verantwortlich. Dabei kann es bereits genügen, wenn der Kunden häufig das Bankkonto wechselt oder über zu viele Kreditkarten verfügt. Auch die regelmäßige Nutzung von Dispositionskrediten oder Teilzahlungsfunktionen von Kreditkarten kann der Wert verschlechtern. Besonders negativ wirken sich die Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung oder die Haftandrohung (etwa im Falle einer Ersatzfreiheitsstrafe bei einer nicht bezahlten Geldstrafe) aus.

Die SCHUFA

Die Schufa ist eine privatwirtschaftlich organisierte Auskunftei, welche in Deutschland ansässig ist. Das 1927 gegründete Unternehmen sammelt Verbraucherdaten von knapp 10.000 Vertragspartnern und gibt diesen im Gegenzug Informationen über die Kreditwürdigkeit der Verbraucher. Die beteiligten Unternehmen können sich dadurch einen Überblick über die finanzielle Gesundheit eines Kunden machen, beispielsweise vor einer Kreditvergabe oder bei Ratenzahlungen. Die SCHUFA-Scores werden von Banken und Versandhändlern sowie Telekommunikationsunternehmen, Energieanbietern und Leasingunternehmen genutzt.

Neben der SCHUFA sind weitere Auskunfteien wie etwa Arvato, Boniversum/Creditreform und Bürgel in der Bundesrepublik aktiv.

Das Wichtigste zusammengefasst:

  • Der SCHUFA-Score ist ein nummerischer Wert, der das Risiko eines Zahlungsausfalls von Verbrauchern angibt
  • Je höher der Score, desto besser ist die Liquidität des Kunden. Ein niedriger Wert spricht für ein hohes Ausfallrisiko bei dem Verbraucher
  • Der Basisscore wird mit modernen Analyseverfahren ermittelt und quartalsweise aktualisiert. Verbraucher können ihn einmal jährlich kostenlos bei der SCHUFA abfragen
  • Die Berechnung des SCHUFA-Scores erfolgt anhand der allgemeinen Daten sowie dem Zahlungs- und Kreditverhalten des Verbrauchers
  • Neben der SCHUFA existierten weitere Auskunfteien wie Bürgel oder Arvato.

Ihre Daten erhält die Schufa direkt von den Vertragspartnern. Diese beziehen die Daten wiederum von ihren Kunden, welche der Vermittlung ihrer persönlichen Informationen bei der Registrierung oder Vertragsunterschrift zusammen. Meist ist die Abgabe der persönlichen Daten eine Grundvoraussetzung, um den Service eines Onlinehändlers oder eines Telekommunikationsunternehmens in Anspruch nehmen zu können.

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